Seine Geschichte ist wirklich von Höhen und Tiefen geprägt.
Mal galt er als das zweite Rom nördlich der Alpen, Schauplatz ranghöchster kirchlich-politischer Ereignisse inklusive Königsweihen, mal stand er kurz vor dem Abriss. Selbst als Lazarett für typhuskranke Soldaten des napoleonischen Russland-Heeres musste er herhalten mit bis zu 30 Lagerfeuern in seinem Inneren, gespeist von der hölzernen Ausstattung des Domes als Brennmaterial.
All diese guten Zeiten und schlechten Zeiten spiegeln sich denn auch in seinem Aussehen wider: Von Romanik über Gotik bis hin zu Barock und Rokoko hat er was zu bieten. Kein Wunder, denn in den über 1000 Jahren seines Bestehens wurde er immer wieder zerstört, neu aufgebaut, teilweise abgerissen, umfänglich erweitert. Und so sind auch die Moden der jeweiligen Epochen in sein Gesamtbild eingeflossen und haben ihn zu dem gemacht, was wer heute ist: Ein erstaunliches Sammelsurium unterschiedlichster Architektur- und Kunststile.
Von fliegenden Skeletten, düsteren Schädeln, der ablaufenden Zeit und von der Hoffnung ...
Wie abstrakte Farben ein 1000-jähriges Gebäude beleben ...
Wie der Dom den berühmtesten Bürger der Stadt präsentierte ...